Für viele Menschen
hat der Eintritt in die Kirche neben der spirituellen Bedeutung
auch praktische Gründe. Der Wunsch nach einer kirchlichen
Hochzeit, die Taufe eines Kindes oder das Erleben einer kirchlichen
Beerdigung sind häufig Situationen, in denen man neu
über seine Lebenssituation nachdenkt.
Oft sind die Auslöser aber persönliche Erlebnisse,
die mehr als gewöhnlich den Alltag prägen, wie beispielsweise
Geborgenheit, Soziales Engagement, Werte, Katholische Feste. |
 |
|
Der Weg des Christwerdens wird als "Katechumenat"
bezeichnet. Gemeint ist dabei der etwa einjährigen
Prozess der Einführung und Eingliederung eines Nichtchristen
in die katholische Kirche. Das Katechumenat, gliedert diesen
Weg in verschiedene Phasen und markiert die wichtigsten
Stufen des Weges mit besonderen Feiern. Christ wird man
also nicht an einem Tag.
Die Gemeinde St. Elisabeth bietet Glaubensinteressierten
sogenannte Glaubenskurse an.
Die aktuellen Themen und Termine finden Sie hier
[hier klicken]
|
|
Wie verläuft der Weg des Christwerdens konkret?
Die Kontaktnahme mit Christen und ein erstes Kennenlernen
des christlichen Glaubens stehen am Beginn des Weges.
Die Feier der Aufnahme eröffnet den Katechumenat als
Einführung in den christlichen Glauben und Einübung
in die christliche Lebensart.
Mit der Feier der Zulassung wird deutlich, dass die Vorbereitung
inzwischen so weit fortgeschritten ist, dass einer Taufe
nichts mehr im Wege steht.
|
 |
Es folgt die Zeit der unmittelbaren Vorbereitung auf den Empfang
der Initiationssakramente. Die Feier der Sakramente des Christwerdens
- Taufe, Firmung und Eucharistie - bilden den Höhepunkt
und Abschluss des katechumenalen Wegs.
In der letzten Phase, der Phase der Vertiefung sollen die
Neuchristen ihren (alltäglichen) Platz in der Gemeinde
finden dürfen.
Wer begleitet die Katechumenen auf ihrem Weg?
Der Weg des Christwerdens braucht die Begleitung und den
Austausch mit anderen Menschen, mit Christen also, die bereit
sind, ihre Lebens- und Glaubenserfahrungen mit Katechumenen
zu teilen. Die Katechumenatsgruppe ist der Ort, wo dies
geschehen kann. Eine solche Gruppe bildet sich zum einen
mit Menschen aus dem persönlichen Umfeld des Bewerbers,
z.B. dem Ehepartner, der Verlobten, dem Freund oder der
Freundin.
Zum anderen sind es Christinnen und Christen, die die Gemeinde
in der Katechumenatsgruppe repräsentieren und für
die Verbindung zur Gemeinde sorgen.
Der Katechumenatsweg ist also mehr
Im Katechumenat begegnen sich Getaufte und Ungetaufte. Beide
gehen aufeinander zu und lernen voneinander.
Die Katechumenen haben auf diesem Weg eine aktive Rolle:
Sie sind nicht nur Empfangende, sondern bringen ihre Geschichte,
ihre Erfahrungen und ihr Suchen, ihre Sprache und ihre Sicht
der Dinge mit in den gemeinsamen Lernprozess ein.
Dementsprechend sind die Katechumenatsbegleiterinnen und
-begleiter nicht Glaubensvermittler, die ein fertiges Glaubenswissen
an Nichtwissende weitergeben. Vielmehr sind sie Glaubensbegleiter,
die auch selber unterwegs und auf der Suche sind, wie Christsein
heute gelebt werden kann. Durch die oftmals unkonventionellen
Anfragen und Einsichten der Katechumenen werden alle in
der Gruppe herausgefordert, die eigene Glaubenspraxis und
das Erscheinungsbild der Kirche zu hinterfragen.
An wen kann ich mich konkret wenden?
Ihren möglichen Eintritt sollten Sie ausführlich
mit Pfarrer Klaus Schreiter besprechen. Bitte kontaktieren
Sie Ihn per Tel.: 0365/2 64 61 oder per Email: info@kath-kirche-gera.de
|
| |
|
|